Fussnoten zu: V. Das neue Paradigma im Welt- und Menschenbild der Moderne

1) Barnett, 1948; Russel, 1958; von Laue, 1959; Einstein und Imfeld, 1950; Einstein, 1955; Capra, 1975; Hawking, 1988

2) Einstein entwickelte aus den hier angedeuteten Überlegungen und Experimenten eine Reihe von epochemachenden Gleichungen, die ihm den Nobelpreis eintrugen. Sein ›Photoelektrisches Gesetz‹ hat nicht nur spätere Arbeiten auf dem Gebiete der Quantenphysik und der Spektroskopie entscheidend beeinflußt; es bildet auch die theoretische Grundlage für die Entwicklung des Fernsehens und für weitere Anwendungen der photoelektrischen Zelle.

3) Heisenberg, 1930, S. 7

4) In der Physik ist die Geschwindigkeit nicht nur durch ihre Größe, sondern auch durch ihre Richtung gekennzeichnet.

5) Unter Uhr verstehen wir etwas, das uns eine abzählbare Reihe gleichartig sich wiederholender Ereignisse liefert.

6) Kinetische Energie = Bewegungsenergie

7) Natürlich nur dann, wenn wir im Sinn einer Abstraktion von seiner jeweiligen materiellen Erscheinung, die durch zwei weitere Dimensionen bestimmt wird, absehen.

8) Barnett, 1948, S. 86

9) Einsteins Gravitationsgesetze leisten zweierlei: sie legen die Beziehungen zwischen der Masse eines gravitierenden Körpers und der Struktur des ihn umgebenden Feldes fest, und sie analysieren die Bahnen bewegter Körper in ihren Gravitationsfeldern.

10) Barnett, 1948, S. 119

11) Diese Kurven, die durch die geometrische Beschaffenheit des Gravitationsfeldes unabänderlich festgelegt sind, bezeichnet man als ›geodätische Linien‹.

12) Zitiert nach Barnett, 1948, S. 119, 120

13) ebda, S. 121

14) Zitiert nach Capelle, 1935, S. 399

15) Zitiert nach Barnett, 1948, S. 17, 18

16) ebda, 1948, S. 84

17) ebda, 1948, S. 87

18) ebda, S. 140

19) Einstein hat mit seiner ›Einheitlichen Feldtheorie‹ einen entsprechenden Versuch unternommen, diesen jedoch später als mißglückt bezeichnet.

20) Fenichel, 1934, S. 13-15

21) Diese Thesen knüpten an Vorstellungen an, die um die Jahrhundertwende als diffuse Gedanken bereits in der Luft lagen; das Erklärungspotential dieser Gedanken wurde jedoch erst durch Freuds weitreichende Verallgemeinerungen sowie durch seine entscheidenden Präzisierungen zu tage gefördert.

22) Vgl. Rapaport, 1950, S. 50

23) ebda, S. 52

24) Dieses Mißverständnis ist durch die frühen Freud-Übersetzungen bestärkt worden. So wird auch in der englischen ›Standard Edition‹ ›Trieb‹ mit ›instinct‹ wiedergegeben, statt mit dem adäquateren (passenderen) ›drive‹. In französischen Übersetzungen wird abwechslungsweise ›instinct‹ oder ›pulsion‹ verwendet, in italienischen ›istinto‹ oder ›pulsione‹, während in den spanischen Übersetzungen nur ›istinto‹ vorkommt. Die deutsche Sprache kennt zwar ebenfalls beide Ausdrücke, ›Instinkt‹ und ›Trieb‹; die psychoanalytische Literatur benützt jedoch fast ausschließlich den letzteren.

25) Vgl. Brenner, 1976, S. 27

26) Vgl. Rapaport, 1950, S. 51

27) Freud, 1915, GW X, S. 216

28) ebda, S. 215

29) ebda, S. 215

30) Freud, 1938, GW XVII, S. 67, 68

31) Freud, 1938, GW XVII, S. 68

32) Freud, 1938, GW XVII, S. 69

33) Freud, 1915, GW X, S. 281

34) Es ist durchaus denkbar, daß man auch diesen weitere Determinanten hinzufügen wird.

35) In der folgenden Zusammenfassung übernehme ich stellenweise Rapaports Formulierungen, verzichte jedoch um der Lesbarkeit willen darauf, die wörtlich zitierten Passagen gesondert auszuweisen; ich begnüge mich damit, bei jedem Abschnitt die entsprechenden Seitenzahlen in Rapaports Werk anzugeben.

36) Vgl. Rapaport, 1950, S. 47

37) ebda, S. 50

38) Rapaport, 1950, S. 53

39) ebda, S. 54

40) Rapaport, 1950, S. 56

41) ebda, S. 56

42) Freud, 1911, GW VIII, S. 231-232

43) Vgl. Rapaport, 1950, S. 61-64

44) ebda, S. 66

45) Wie wir gesehen haben, lassen sie sich streng genommen auf fünf Gesichtspunkte reduzieren (den dynamischen, ökonomischen, genetischen, strukturellen und adaptiven Gesichtspunkt).

46) Vgl. Rapaport, 1950, S. 43

47) ebda, S. 44

48) Die Kenntnis der organismischen These der Psychoanalyse ist nach Rapaport umso wichtiger, als weite Kreise die Psychoanalyse als eine atomistische und mechanistische Theorie ansehen; zu seiner Zeit waren es die Gestaltpsychologen, die eine solche Auffassung vertraten, heute sind es insbesondere die Adepten der ›New Age Philosophie‹. (Siehe Capra, 1983, S. 194-200)

49) ebda, S. 46, 47

50) In seiner ›Selbstdarstellung‹ (1925) beschreibt Freud den Wandel, der sich in den zwanziger Jahren in der deutschen Psychiatrie vollzogen hatte: "Unter unausgesetzten Beteuerungen, daß sie keine Psychoanalytiker sein wollen, nicht der 'orthodoxen' Schule angehören, deren Übertreibungen nicht mitmachen, insbesondere aber an das übermächtige sexuelle Moment nicht glauben, machen doch die meisten der jüngeren Forscher dies oder jenes Stück der analytischen Lehre zu ihrem Eigen und wenden es in ihrer Weise auf das Material an. Alle Anzeichen deuten auf das Bevorstehen weiterer Entwicklungen nach dieser Richtung."

51) Vgl. Rapaport, 1950, S. 41

52) Die folgende Zusammenfassung stützt sich über weite Strecken auf die Darstellung von H.G. Wells in Wells, 1920, Bd. III, S. 348-426.

53) Brack, in Schultes, S. 217

54) ebda

55) Wells, 1920, Bd. III, S. 388-89

56) Siehe dazu die Ausführungen von Harro Brack in Schultes, 1973, S. 218-220

57) Vgl. Christiane Koch in ›Die wilden Zwanziger‹, S. 41-42

58) Meyer, 1989, S. 24